VÖWA LandesgruppeTirol


  • Reise nach St. Petersburg
    7 Tage Sonnenschein in Russlands nördlicher Hauptstadt

    Es waren 7 Sonnentage, die die Reisegruppe der Tiroler Landesorgansisation in St. Petersburg genießen durften. Russlands nördliche Hauptstadt, wie St. Petersburg, früher auch Petrograd und Leningrad genannt, heute gerne bezeichnet wird, hat sich wirklich von seiner allerschönsten Seite gezeigt.

    Über Initiative der Landesvorsitzenden Mag. Brigitta Zollner war schon zu Beginn des Jahres das Reiseprojekt gestartet worden. Damit konnte schließlich am 11. Juni eine Maschine der Russian Airline 25 Mitreisende nach Pulkowo, dem St. Petersburger International Airport bringen.

    Das Besichtigungsprogramm hat allen Teilnehmern einen umfassenden Einblick nicht nur in Geschichte und Kultur sondern auch in die gegenwärtigen Lebensverhältnisse der Stadt gebracht.

    Vom Wiener Reisebüro Olympia, das auf eine 30-jährige Osterfahrung zurückblicken kann, wurde uns eine der besten „Ekskursowodin“ „Genossin“ Julia beigegeben, die alsbald durch ihr umfassendes Wissen, ihre perfekten Sprachkenntnisse und besonders durch ihre liebenswürdige und freundliche Art, die Herzen Aller erobert hat.

    Begonnen hat die Stadterkundung mit der noch von Peter dem Großen auf der Haseninsel erbauten Peter und Paul Festung, in deren Kathedrale alle Romanows bestattet sind. Erst vor wenigen Jahren sind auch die Gebeine der 1917 von den Bolschewiken in Jekatherinenburg ermordeten Familie des letzten russischen Zaren, Nikolai II, dorthin überführt worden.

    Besonders interessant war die durchaus westlich gestaltete Haupt- und Geschäftsstraße Newskij Prospekt. Der „Newskij“ war erst vor 8 Jahren generalsaniert worden um beim 300-Jahr-Jubiläum der Stadt 2003 den Besuchern aus dem Ausland als zentrale Visitenkarte der Stadt gezeigt zu werden.

    Selbstverständlich hat auch ein Besuch der imposanten Isaak-Kathedrale, des Alexander Newskij Klosters und der Eremitage mit ihrer weltgrößten Gemäldegalerie nicht fehlen dürfen. Wenn man bedenkt, dass allein in der westeuropäischen Sammlung der Eremitage Gemälde von Leonardo da Vinci, Raffael, Tizian, Velazquez, El Greco und Lukas Cranach sowie 25 Werke Rembrandts gezeigt werden, kann man die Bedeutung und den Wert dieser Kunstsammlung ermessen.

    Höhepunkte des Programmes waren freilich die Besichtung der Zarenschlösser Pawlowks und Katharinenpalast mit dem Bernsteinzimmer sowie der Park von Peterhof mit den unvergleichlichen Springbrunnen und Kaskaden für die sich nirgendwo in der Welt ein vergleichbares Gegenstück findet. Auch hier war der Wettergott der Reisegruppe hold und hat die vergoldeten Statuen in strahlendem Licht zur vollen Geltung kommen lassen.

    Ferner wurde auch das altrussische Städtchen Welikij Nowgorod besucht und besichtigt, dessen vergleichsweise schlichten Kirchen, Klöster und Bauwerke in interessanter Weise zur Pracht St. Petersburgs kontrastieren.

    Die Reise hat bei allen Teilnehmern einen tiefen Eindruck vom Reichtum, der Vielfalt und dem Kunstsinn der russischen Vergangenheit hinterlassen.

    Heinz Dorn


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